Südafrika

Das schönste Ende der Welt

Wer im Urlaub auf nichts verzichten will und Exotik am liebsten mit Komfort verbindet, findet in Südafrika das Land seiner Träume. Atemberaubende Landschaften, abenteuerliche Safaris, eine facettenreiche Küche, spektakuläre Unterkünfte und ein unvergleichliches Sport-Angebot machen das Land am Kap der guten Hoffnung unbeschreiblich attraktiv. Entdecken Sie mit uns den Himmel auf Erden.
Shahab Kamali
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Wissenswertes zum Urlaubsparadies Südafrika

Südafrika nimmt die gesamte Spitze des afrikanischen Kontinents ein und grenzt an Namibia, Botswana, Simbabwe, Mozambique, Swasiland, Lesotho, den Indischen und den Atlantischen Ozean. Gen Norden fungieren die Flüsse Oranje und Limpopo als Grenzen zu Namibia bzw. Simbabwe und einen Teil von Botswana. Im Süden liegt das Meer, das die Grenze zwischen Atlantischem Ozean im Westen und dem Indischen Ozean im Süd- und Ostteil der südafrikanischen Küste markiert. Die Meeresscheide beginnt 50km südlich des Kaps der Guten Hoffnung am Kap Agulhas und verläuft bis zur Antarktis.

Das südliche Afrika lässt sich in die drei Landschaftsformen Küstenregion, Randstufenbereich und Hochland gliedern. An die Küstenregion schließt sich markante Berglandschaft mit Höhen von über 3000m in den Drakensbergen, deren Gebirgskette parallel zur Ostküste am Indischen Ozean entlang verläuft. Die im Süden liegenden Swartberge und Langeberg markieren die niedrigeren Gebirge im Süden. Richtung Landesinnere laufen die Bergketten in flacheres Hochland aus. Ganz im Norden repräsentiert das größtenteils zu Botswana gehörende Kalaharibecken mit einer Höhenlage von 800 bis 1200m über dem Meeresspiegel den flachsten Teil des Landes.

Die Kap Region gilt praktisch als Synonym für den Garten Eden: Wein- und Obstanbaugebiete, sattgrüne Getreidefelder und pittoreske kapholländische Architektur vor imposanter Bergkulisse und blau irisierendem Meer. Richtung Namibia ist die Natur dagegen wenig kultiviert und besonders im Landesinnern noch herrlich ursprünglich. Das für seine überwältigende florale Pracht berühmte Namaqualand verwandelt sich von August bis Oktober in ein Blumenmeer. Gen Norden verläuft die legendäre Garden Route an der Küste, die malerische Orte und warmes Meer verheißt. In Durban, der Hochburg der südafrikanischen Inder, herrscht tropisches Klima. Nicht allzu weit entfernt liegen das wildromantische Tal der Tausend Hügel und die Drakensberge. Einen Gegensatz zum immergrünen, KwaZulu-Natal steht der Freistaat Lesotho. Wie im Norden überwiegen hier im Winter die Brauntöne, die die Mehrheit mit Afrika verbindet. Nach der Hitze am Tag können die Temperaturen in dieser Zeit nachts um bis zu 20 Grad sinken.

Wirtschaftlich repräsentiert Südafrika die größte Volkswirtschaft des Kontinents. Dank vielfältiger und reichhaltiger Bodenschätze ist es eines der wichtigsten Bergbauländer der Welt. Daneben stellen Energieversorgung, die chemische Industrie (Pharmazeutika, Farben und Kunststoffe), Weinbau und Tourismus die wichtigsten ökonomischen Pfeiler von Südafrika dar. Die wirtschaftliche Struktur Südafrikas und die damit verbundenen Probleme sind ein Resultat der Apartheid, die Farbige über Jahrzehnte systematisch diskriminierte. Dies machte die ökonomische Ausbeutung der schwarzen Bevölkerungsmehrheit als billige und schlecht ausgebildete Arbeitskräfte zu einer der Grundfesten der Gesellschaft. Bis 1994 wurden schwarze Arbeitslose und -suchende in die genannten Homelands abgeschoben und weitestgehend ihrem Schicksal überlassen. Seitdem bleibt es eine Herausforderung, die gesamte Bevölkerung an der Wirtschaftskraft und dem Wohlstand des Landes teilhaben zu lassen. Inzwischen ist das erfreuliche Wirtschaftswachstum praktisch zum Erliegen gekommen, während die Schuldenlast besorgniserregend steigt. Benötigt werden de facto Zuwachsraten von sieben Prozent, um die alarmierende Armut und vor allem die Jugendarbeitslosigkeit von über 50 Prozent effektiv bekämpfen zu können.

Die Geschichte Südafrikas

  • 200 n. Chr. Bantu-Stämme besideln Südafrika
  • 1487 Bartholomeu Diaz umsegelt das Kap der Guten Hoffnung
  • 1497 Nach seiner Kap-Umsegelung dokumentiert Da Gama den Seeweg nach Indien
  • 1652 Holländische Siedler wandern ein und gründen die Versorgungsstation Kapstadt
  • 1688 255 französische Hugenotten wandern in die Kapregion ein
  • ca. 1750 Weiße Siedler besiedeln zunehmend das Landesinnere
  • 1779 Erste Kämpfe zwischen Holländern und Xhosa
  • 1795 Holländer treten die Herrschaft über die Kapregion an die Briten ab
  • 1814 Südafrika wird britische Kronkolonie
  • 1815 Machtergreifung Shaka Zulus
  • 1824 Weiße Händler legen den Grundstein für die Stadt Durban
  • 1833 Ende der Sklaverei
  • 1836 ca. 6000 Buren siedeln im Großen Trek nach Norden aus, um der britischen Bevormundung zu entgehen
  • 1838 Buren vernichten das Königreich von Shaka Zulu in der Schlacht am Blood River
  • 1843 Natal wird britische Kolonie. Diese wirbt indische Gastarbeiter in großem Stil an
  • 1852 Gründung der Burenrepublik Transvaal
  • 1869 Erste Diamantenfunde in Kimberley
  • 1871 Goldfunde im Osten von Transvaal
  • 1881 1. Burenkrieg, die siegreichen Buren ernennen Transvaal zur Südafrikanischen Republik (ZAR)
  • 1882 - 1900 Paul (Ohm) Krüger regiert Transvaal
  • 1886 Goldfunde bei Johannesburg
  • 1893 Mohendas K. Gandhi kommt als junger Anwalt nach Natal
  • 1897 Zululand wird von den Briten annektiert
  • 1899 - 1902 Die Briten gewinnen den 2. Burenkrieg und ernennen alle Burenrepubliken zur britische Kolonie
  • 1910 Briten und Buren regieren das Land als Südafrikanische Union gemeinsam, Schwarze dürfen nicht wählen, das Land wird in Reservate eingeteilt.
  • 1915 1. Weltkrieg: Südafrikanische Truppen besetzen Deutsch-Südwestafrika.
  • 1918 Nelson Rolihlahla Mandela wird am 18. Juli geboren
  • 1948 Mit Machtübernahme der Nationalen Parteien beginnt das Apartheids-Regime, das bis 1994 andauert
  • 1955 Proklamation der ANC-Freiheitscharta
  • 1959 Abspaltung des Pan Africanist Congress vom ANC
  • 1960 Verbot des ANC. Südafrika wird international zunehmend geächtet.
  • 1961 Südafrika wird Republik. Ende der Commonwealth-Mitgliedschaft
  • 1964 Nelson Mandela wird zu lebenslanger Haft verurteilt
  • 1967 Im Kapstädter Groote Schuur Hospital führt Christiaan Barnard die erste Herztransplantation durch.
  • 1976 Beginnende Unruhen in Soweto und in anderen teilen des Landes
  • 1977 Schwarzenführer Steve Biko wird getötet
  • 1984 Erzbischof Desmond Tutu erhält den Friedensnobelpreis
  • 1985 Verhängung des Ausnahmezustand aufgrund anhaltender Unruhen
  • 1990 Aufhebung des ANC-Verbotes, Amnestie Nelson Mandelas und sukzessive Abschaffung rassendiskriminierender Gesetze
  • 1993 Mandela und de Klerk erhalten den Friedensnobelpreis, Aufhebung der Wirtschaftssanktionen gegen Südafrika
  • 1994 Erste demokratische Wahlen, Mandela wird Präsident, Rückkehr in den Commonwealth
  • 1997 eine neue Verfassung tritt in Kraft
  • 1999 Thabo Mbeki wird bei den ersten freien Wahlen zum Nachfolger von Nelson Mandela gewählt
  • 2009 Jacob Zuma wird neuer Präsident
  • 2010 Fussball WM 2010

Der politische Hintergrund Südafrikas

Das politische Erbe von Südafrika ist geprägt durch die Vergangenheit als britische Kronkolonie und Apartheids-Regime, in Folge derer die Rassendiskriminierung ihren Höhepunkt erreichte. Mit Einführung der Apartheid im Jahr 1948 geriet das Land zunehmend ins internationale Abseits und hatte mit gravierenden Wirtschafts-Sanktionen zu kämpfen. Erst Regierungschef Frederik Willem de Klerk führte das Land 1989 aus der Sackgasse. Er rehabilitierte Nelson Mandela nach fast 30 Jahren Haft, setzte alle Apartheidgesetze außer Kraft und stellte damit die Weichen für eine demokratische Zukunft. Seit der Wahl Mandelas zum Staatspräsidenten im Jahr 1994 lebt ein unvergleichlich farbiges Völkergemisch theoretisch gleichberechtigt im „Land des Regenbogens“. Entsprechend gibt es in Südafrika aktuell elf offizielle Landessprachen und zwei politische Hauptstädte: Pretoria ist Regierungssitz und in Kapstadt tagt das Parlament. 20 Jahre nach der Befreiung Nelson Mandelas entpuppt sich dieses politische „Happy End“ jedoch als Farce. Alarmiert schaut die Welt auf die neuerlichen Gewaltexzesse gegen afrikanische Zuwanderer in den Townships um Durban und Johannesburg. Neben dem Fremdenhass beunruhigt vor allem die beklagenswerte Führung des Landes durch den unter Korruptionsverdacht stehenden Präsidenten Jacob Zuma. Während sich sein ANC in immer neuen Grabenkämpfen erschöpft, treibt das Land seit Jahren richtungslos dahin. Die Apartheid kehrt sich teilweise um und ein zweiter Mandela ist nicht in Sicht.

Die Kultur & Religion Südafrikas

Nicht von Ungefähr nennt man Südafrika auch „Rainbow Country“. Südafrikas Kultur ist so facettenreich wie die Bevölkerung und das Land selbst. Wie viele andere Länder ist auch das Land am Kap der guten Hoffnung ein Schmelztiegel vieler exotischer Kulturen, der regional ganz unterschiedliche, aber immer sehr kosmopolitische Blüten treibt. Mal dominiert das Afrikanische, mal der indische, holländische, englische oder französische Einfluss. Generell gilt: je ärmer die Bevölkerung, desto lebendiger die Kultur. Das sieht man an den schwarzen Südafrikanern die zwei Drittel der Gesamtbevölkerung ausmachen. Sie unterteilen sich in die Stämme der Zulu, der Xhosa, der Sotho, der Tswana, der Swasi, der Ndebele, der Tsonga, der Venda, der San und ihre Verwandten, die Khoikhoi. Jeder dieser Stämme lebt seine eigenen Traditionen.

Religiös kann sich theoretisch jede Kultur in Südafrika frei entfalten. Die große Mehrheit der Bevölkerung bekennt sich zum Christentum (70 – 80%). Weitere Glaubensrichtungen sind der Islam (2%), der Hinduismus und das Judentum. 15 % der Einwohner sind ohne Konfession.

Mindestens ebenso wie der Glaube bestimmt die Not das tägliche Leben. Obwohl Südafrika als eines der reichsten Länder Afrikas gilt, ist Armut ein drängendes Problem. Und die verheerend hohe Arbeitslosigkeit. Die Schaffung von Arbeit ist daher eine der vordringlichen Aufgaben der Politik. RTC versucht hier einen Beitrag zu leisten und mit Menschen vor Ort zusammenzuarbeiten, die die Black-Empowerment-Bewegung sinnvoll unterstützen und indem wir darauf achten, dass die Einwohner etwas vom Tourismus-Boom haben.

Das Pflanzen- und Tierreich Südafrikas

Safari-Dorado mit mehr als 900 verschiedenen Tierarten

Was Tiere und Pflanzen angeht ist Südafrika ein Schlaraffenland mit vielen Superlativen. Nur wenige Länder setzen sich in vergleichbarem Maß für die Natur ein als Südafrika. Davon profitieren nicht zuletzt die Touristen. Sie begegnen hier dem größten (Elefant), dem höchsten (Giraffe) und womöglich auch dem kleinsten Landsäugetier der Welt (Etruskische Spitzmaus). Dazu gibt es das schnellste Säugetier, den Geparden, und den größten Vogel, den Strauß, zu sehen. Insgesamt gibt es mehr als 300 Säugetierarten, über 500 Vogelarten, mehr als 100 Reptilienarten sowie unzählige Insektenspezies. Big Five inklusive.

Safari-Dorado mit mehr als 900 verschiedenen Tierarten

Südafrikas Pflanzenwelt übertrifft auch die kühnsten Erwartungen von Botanik-Fans. Proteen, Strelitzien, Lilien, Orchideen und Jakarandabäume sind nur die exotische Spitze des „Eisberges“. Denn hier findet man stolze 10% des gesamten botanischen Artenspektrums der Erde (22.000 botanische Arten). Die vielseitige Kapflora (Capensis) mit ihrer charakteristischen Fynbos-Vegetation mit Hartlaubgewächsen und über 600 verschiedenen Heide-Arten repräsentiert zudem eines der sechs Florenreiche der Erde. So gibt es allein auf dem Tafelberg von Kapstadt mehr Pflanzenarten als auf der gesamten britischen Insel. Zudem stammen auch viele der bei uns üblichen Pflanzen wie z.B. Astern, Geranien, Schwertlilien und Strelizien ursprünglich aus Südafrika. Neben dem Garten Eden der Kapregion ist der Affenbrotbaum (baobab) typisch für den Norden und Norwesten, im Osten wird das Bild durch regengrüne Gehölze geprägt, im Hochveld dominieren Grasfluren und in der Großen Karoo karge Büsche und bizarr geformte Sukkulenten. Ein überwältigendes Erlebnis ist das farbenprächtige Blütenmeer im Namaqualand nach dem Frühjahrsregen. Insgesamt ist Südafrika auch in punkto Vegetation ein offenes Land: Nur 1% der Gesamtfläche Südafrikas ist bewaldet, davon sind 2,6 Mio. ha natürlicher Wald und 1,2 Mio. ha angepflanzter Wald.

Privat unterwegs in Südafrika

Südafrika verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz, mit mehrspurigen Straßen in und zwischen den Großstädten. Die meisten Autobahnabschnitte sind heute mautpflichtig. Die längste Autobahn ist die N3 zwischen Johannesburg und Durban. Es herrscht Linksverkehr und es bestehen Speed Limits auf allen öffentlichen Straßen. Letztere liegen bei 120 km/h auf Autobahnen, 100 km/h auf Landstraßen und 60 km/h innerhalb der Ortschaften.

Eines der jüngsten Infrastrukturprojekte ist der Maputo Development Corridor, der mit der N4 und N12 Verkehrsverbindungen zwischen den industriellen Ballungszentren von Pretoria und Johannesburg sowie die Bahnstrecke Pretoria-Maputo zwischen Südafrika und dem Industriehafen von Maputo in Mosambik realisiert. Die anderen größeren Städte sind bereits über Eisenbahnlinien miteinander verbunden. Da das öffentliche Transportsystem in vielen Regionen weniger gut ausgebaut ist, nutzen viele Pendler Sammeltaxis, Busse oder Privat-Pkw. Entsprechend dicht ist der Verkehr während der Stoßzeiten und generell in Ballungsräumen.

Internationalen Flughäfen gibt es in Cape Town (CPT) (Cape Town International), Bloemfontein (BFN) (Bloemfontein International), Durban (DUR) (Durban International), Johannesburg (JNB) (O.R. Tambo Internationaler Flughafen) sowie Port Elizabeth (PLZ) (Port Elizabeth International). Inlandsflüge werden angeboten und sind unproblematisch. Die größten Häfen liegen in Kapstadt, Durban, Port Elizabeth und East London.

Südafrika, das Gelobte Land für Sportler

Südafrikaner sind mehrheitlich ein sportbegeistertes Volk. Entsprechend groß ist das touristische Sportangebot. Die spektakuläre Landschaft lädt praktisch überall zum Wandern ein – dazu trägt auch das Angebot an 400 markierten Wanderrouten in allen Schwierigkeitsgraden ein, das man auch in Form eines Guides über Satour beziehen kann. Ansonsten sind Sportarten wie Tennis, Fußball, Golf, Rugby und Cricket dank der Engländer weit verbreitet und die 3000 km lange Küste des Landes ermöglicht jede Art von Wassersport. Segeln und Windsurfen wird bei durchschnittlich 15-20 Knoten Wind eine interessante Herausforderung. Das gilt vor allem für die Surfer-Dorados Kapstadt und Durban und die Hotspots Bloubergstrand und Big Bay. Auch unter Wasser hat Südafrika überall etwas zu bieten. In der Nordküste locken gute Riffs und Schiffwracks, das West-Kap und die Garden Route bieten ein dichtes Netz an Tauchschulen. Im kalten Wasser des Atlantiks kann man außerdem beim Shark-Diving auf Tuchfühlung mit dem Weißen Hai gehen.

An den langen Stränden und im Bergland von Lesotho und Swaziland ist auch Reiten eine beliebte Beschäftigung. Entsprechend viele Angebote gibt es allerorts. Das gilt auch für den Tennissport, der in Südafrika eine lange Tradition und mit Wayne Ferreira und Amanda Coetzer auch Stars vorzuweisen hat. Im Golfsport zeugen Ausnahmesportler wie Gary Player und Ernie Els für Glamour und hohes Niveau. Die gut 400 Golfplätze in Südafrika können es mit den besten Hotspots der Welt aufnehmen – vor allem die zahlreichen Clubs in der Kapregion. Im Rugby gehört Südafrika ebenfalls zur Weltspitze und die Wettkämpfe sind ein unterhaltsames Erlebnis. Wer sich im Aero Club od South Africa anmeldet kann her auch Drachenfliegen und Paragliding. Ein weiteres Highlight zu Luft sind Heißluftballon-Safaris.

Kulinarik vom Feinsten: Südafrika ist DAS Land für anspruchsvolle Gourmets

Südafrika ist eines der ersten Länder, das Spitzen-Weingüter mit erstklassigen Restaurants auf Sterneniveau kombiniert hat. Weinliebhaber und Gourmets können sich von Stellenbosch über die Garden Route bis hoch nach Port Elisabeth durch die Vielfalt des Landes schlemmen – und das unter blauem Himmel vor atemberaubender Naturkulisse. Dabei wird so manchen die ungezwungene Lebensart der Südafrikaner, die auch gern mal mit Flipflops ins Haubenrestaurant gehen, begeistern.

Praktische Tipps für Südafrika

Beste Reisezeit für das südliche Afrika

In Südafrika ist Sommer, wenn in Europa Winter ist, und umgekehrt. Im afrikanischen Sommer herrscht von Dezember bis März Regenzeit. Aber auch während dieser Zeit sind nur kurze tropische Schauer zu erwarten und das schöne Wetter überwiegt. Deshalb sind Reisen ins südliche Afrika ganzjährig empfehlenswert.

Grundsätzlich kann man die Monate Oktober und November sowie März und April als ideale Reisezeit für Südafrika bezeichnen. Trotzdem gibt es von Region zu Region Unterschiede. Von Mai bis August sind die Bedingungen im Norden Südafrikas ideal: Sommerlich warm am Tag, nachts kühl. Zudem ist diese Zeit gut geeignet für Safaris im Krüger Nationalpark. Dafür ist diese Jahreszeit in der Kap-Provinz tendenziell regnerisch und erst im August und September sorgt das feuchte Wetter der Vormonate hier für eine wahre Blütenpracht.

Zeitunterschied: Kein Zeitunterschied während der europäischen Sommerzeit, + 1 Stunde in der Winterzeit.

Ein-/Ausreisebestimmungen für Südafrika

Deutsche, Schweizer und Österreicher brauchen einen Reisepass, der mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig ist und noch eine freie Seite für Ein- und Ausreisestempel enthält. Visa werden direkt bei Einreise erteilt. Staatsbürger anderer EU-Länder müssen ihr Visum oft im Voraus besorgen. Für Anrainer-Länder ist ein Transitvisum erforderlich. Es lohnt sich also sich beim zuständigen Konsulat oder bei RTC nach den aktuellen Einreisebestimmungen zu erkundigen.

Achtung: Ab 1. Juni 2015 müssen Personen unter 18 Jahren bei der Ein- und Ausreise eine internationale Geburtsurkunde oder eine beglaubigte Übersetzung der nationalen Geburtsurkunde in englischer Sprache vorweisen. Minderjährige, die ohne sorgeberechtigtes Elternteil einreisen, benötigen eine schriftliche Einverständniserklärung ihrer Eltern. Auch für Personen, die mit Minderjährigen reisen, die nicht ihre eigenen Kinder sind, und allein reisende Minderjährige gelten strenge Regelungen.

Klima: In Südafrika herrscht ganzjährig ein sehr angenehmes subtropisches bis mediterranes Klima. Die Regenfälle sind über das ganze Jahr verteilt. Der Niederschlag liegt zwischen 400 mm pro Jahr im Osten und nur 50 mm in den nordwestlichen Küstenregionen. In Kapstadt liegt die Durchschnittstemperatur im Juli zwischen 9 und 17 °C und im Februar zwischen 16 und 27 °C. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge liegt bei 652 mm / Jahr.

Die südafrikanische Währung

1 Rand (R ) = 100 Cents. 1 € = 15,39 R (Stand Oktober 2015).
Aktueller Kurs über den Oanda-Währungsrechner.

Die inländischen Wechselkurse sind deutlich attraktiver, also Geld am besten bei Ankunft in Südafrika am Flughafen tauschen.

Travellerschecks werden von fast allen Bankenakzeptiert. An vielen Geldautomaten kann mit EC-Karte von Maestro Geld abheben. Auch alle Kreditkarten werden akzeptiert. An Tankstellen muss allerdings bar bezahlt werden.

Sprachen in Südafrika

Alle 11 Landessprachen sind offizielle Sprachen: isi Zulu (24 %), isi Xhosa (18 %), Afrikaans (13 %), sePedi (9 %), English (8 %), seTswana (8 %), seSotho (8 %), xiTsonga (4 %), siSwati (3 %), tshiVenda (2 %), isiNdebele (2 %), andere Sprachen (1 %). Deutsch gehört zu den von der Verfassung geförderten 14 anderen Sprachen. Die Lingua franca ist Englisch.

Telekommunikation in Südafrika

Der größte Teil des Landes verfügt über ein stabiles Telefonnetz, überwiegend im Selbstwählverkehr. Die gängigen Mobilnetze funktionieren nur in sehr entlegenen Regionen des Landes nicht. Wer sein deutsches Handy benutzt, zahlt deutsche Gebühren. Die Alternative: An den Flughäfen des Landes werden Mobiltelefone vermietet.

Die Vorwahl für Deutschland lautet 0049, für die Schweiz 0041, für Österreich: 0043; die Vorwahl für Südafrika ist 0027. Auskunft national: 1023, international: 109 03. Telefonnummern sind zehnstellig, die ehemalige Ortsvorwahl muss immer mitgewählt werden.

Die Telefonzellen für Münzen sind blau, für Telefonkarten grün. Telefonkarten sind bei Postämtern, an Flughäfen, aber auch in Einkaufszentren erhältlich. Nahezu alle Hotels in Südafrika sind heute auch mit Fax-Anschluss und einer Möglichkeit der Internetnutzung ausgestattet.

Shopping: Die Geschäfte in Südafrika sind im Allgemeinen montags bis freitags von 8.30 bis 17 Uhr und samstags von 9.30 bis 13 Uhr geöffnet. Schalterstunden der Post: Mo-Fr 8.30-16.30, Sa 8-12 Uhr. Alternativ kann man auch auf den zahlreichen Flohmärkten oder Straßenhändlern einkaufen.

Die Preise in Südafrika verlocken schnell zum Kaufrausch. Dank des schwachen Rand sind viele Waren nur halb so teuer als in Europa. Achtung: Bei Warenwerten über R 50 müssen Sie sich eine spezielle Quittung für den Zoll geben zu lassen.

Südafrika mit Kindern

Südafrika ist ein sehr kinderfreundliches Land und das Freizeitangebot ist ebenso vielfältig wie attraktiv. Viele Restaurants haben Kindermenüs auf der Karte und bieten Spielzeug an. An allen populären Stränden wachen zudem ausgebildete Rettungsschwimmer über die kleinen Strandbesucher, es gibt Vergnügungsparks und zahllose Angebote speziell für Kinder.

Bei Buchung kleiner exklusiver Gästehäuser sollten Familien mit Kindern aber auf Einschränkungen gefasst machen. Aus Angst vor Beschädigung der Einrichtung oder Lärm sind Kinder verbreitet erst ab 12, 14 oder gar ab 16 Jahren akzeptiert.

Medizinische Hinweise für Südafrika

Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Trotzdem empfehlen wir sich in punkto Infektions- und Impfschutz sowie Prophylaxemaßnahmen ärztlich beraten zu lassen.

Das südafrikanische Gesundheitssystem hat ein hohes Niveau. In fast allen Orten gibt es hervorragende private Krankenhäuser. Europäische Krankenscheine werden nicht akzeptiert, deshalb ist eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung eine sinnvolle Investition.

Auch die hygienischen Verhältnisse im südlichen Afrika sind generell gut und es wird großer Wert auf Sauberkeit gelegt. Der größte Teil Südafrikas gilt als malariafrei, nur insbesondere der Regenzeit in den Provinzen Limpopo und Mpumalanga (Krüger-Nationalpark) besteht erhöhte Malariagefahr. Dafür sollte man die Bilharziosegefahr und Krokodile nicht unterschätzen und auf das Baden in Binnengewässern lieber verzichten.

Achtung: Viele in Südafrika angebotene Medikamente (auch pflanzlicher Herkunft) sind gefälscht, schadstoffbelastet oder schlicht unbrauchbar. Nehmen Sie lieber eine gut ausgestattete Reiseapotheke mit.

Weiterführende Informationen

Was Sie bei einem Urlaub in Südafrika sonst noch beachten sollten

  1. "Oben - ohne" an öffentlichen Stränden ist nicht üblich, FKK ist außerhalb der ausgewiesenen Zonen sogar strafbar.
  2. Das Pflücken geschützter Pflanzen (z.B. Orchideen) oder das Fangen von Tieren unter Artenschutz ist verboten.
  3. Füttern Sie keine wild lebenden Tiere. Das ist in den Wildparks verboten und ansonsten nicht ungefährlich. Das gilt vor allem für die vielen Affen am Straßenrand, die Touristen ganz ohne Scheu belagern.
  4. 10 % Trinkgeld im Restaurant und Taxi sind allgemein üblich. Bei Scheibenwäsche o.ä. sollte man auch an der Tankstelle einen "Tip" geben.
  5. Nicht zu schnell auf der Autobahn! In Südafrika ist es keine Seltenheit, dass Tiere am Straßenbahnrand grasen und die Fahrbahn queren. Letzteres gilt auch für Menschen.
  6. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass rote Ampeln oder Zebrastreifen berücksichtigt werden. Egal ob Sie Fußgänger oder Fahrer sind.
  7. Verzichten Sie lieber darauf, Bettlern Geld zu geben, wenn Sie mit dem Auto an einer Ampel halten. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Sie deutlich mehr loswerden als sie möchten, wenn Sie das Fenster herunterfahren.
  8. Verzichten Sie auch darauf Tramper mitzunehmen. Dafür fehlt Touristen das Beurteilungsvermögen, ob der Mitfahrer lautere Absichten hat.
  9. In Südafrika wird nach britischer Manier ordentlich in der Schlange gestanden. Drängeln wird als Affront aufgefasst.