Bhutan

Das Land des Donnerdrachen

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Manuel A. Rose
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Manuel A. Rose

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Praktische Tipps und nützliche Infos für Ihre Bhutan-Rundreise

Infrastruktur

Enge Straßen, viele Kurven und viele Schlaglöcher sorgen für langsames Vorwärtskommen auf den Landstraßen und fordern Geduld. Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt ca. 30 km/h. Die Hauptverkehrsader, die West-Ost-Landstraße, ist geteert, allerdings sind viele Zubringerstraßen sind noch reine Schotterpisten.

Mittlerweile wird aber mächtig aufgerüstet. Ziel sind zweispurige Teerstraßen mit Mittelstreifen mit Verkehrsschildern und Leitplanken. Teistrecken sind bereits fertig gestellt. Trotzdem sorgt Baufahrzeugverkehr oft für Verzögerungen.

Es ist daher klug, sich auf längere Fahrten zwischen den Tälern und Ortschaften einzustellen und derweil die Landschaft zu genießen.

Transportmittel

In Bhutan sind Kleinbusse oder PKW die einzigen Personen-Transportmittel. In den meisten sind es Geländewagen mit Allradantrieb. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es nicht. Neben dem Guide werden Touristen immer von einem ortskundigen Fahrer begleitet. Der Fahrer kümmert sich um das Gepäck, das Auto. Er sorgt dafür, dass das Auto immer getankt, sauber und fahrtüchtig ist. Touristen dürfen selbst weder PKW anmieten noch steuern.

Küche Bhutans

Die Küche des kleinen Königreiches am Fuße des Himalaja ist einfach aber schmackhaft. Der weiße und der etwas nussiger schmeckende rote Reis bilden das Grundnahrungsmittel des Landes.

Aus religiösen Gründen sind die meisten bhutanischen Speisen ansonsten vegetarisch. Wird doch einmal Fleisch verarbeitet, dann vor allem Yak. Das zottelige Himalaya-Rind wird in Bhutan komplett verarbeitet, sogar die Haut wird als Snack zubereitet. Neben Yak wird selten auch Rind- und Schweinefleisch gegessen.

Eine besondere Spezialität der bhutanischen Küche ist die Verwendung von Chilis. Fast alle bhutanischen Spezialitäten übertreffen in punkto Schärfe sogar noch die indische und thailändische Küche. Denn Chilis werden in Bhutan nicht als Gewürz sondern als Gemüse und Salat verwendet.

Es ist keine Seltenheit, dass neben gekochten Chilis auch rohe Chilis serviert werden, die man in Salz taucht und zum Essen nascht. Chilis hängen an den Wänden oder liegen auf den Dächern zum Trocknen.

Bereits Kleinkinder werden an die Schärfe der Chilis gewöhnt. Das Nationalgericht Bhutans ist Emadatse oder Ema datshi, ein Eintopf aus Yak-Käse und scharfen grünen Chilis, den es in Bhutan in unzähligen Varianten gibt.

Daneben gibt es eine Reihe an Curry-Gerichten und auch einige Gerichte aus dem benachbarten Tibet wie z.B. Momos (Klöße) und Thukpa (Nudeln). Getrunken wird traditionell Buttertee, der in Bhutan gesalzen wird. Daneben werden Ara, ein einheimischer Schnaps aus Reis, Weizen oder Mais, und das bhutanische Bier Chang getrunken.

Beste Reisezeit

Bhutan hat ganzjährig seinen Reiz. Ganz nach Vorlieben geben wir unter Klima spezielle Empfehlungen. Hochsaison ist von Februar bis Mai und September bis November.

Zeitunterschied

Der Zeitunterschied beträgt im Winter MEZ + 5 Stunden, und im Sommer + 4 Stunden.

Ein-/Ausreise

Die besten Flugverbindungen ab Deutschland nach Bhutan existieren über Bangkok, Singapur, Kathmandu oder Delhi. Wir empfehlen immer mindestens eine Zwischenübernachtung einzulegen, bevor Sie mit der nationalen Airline Druk Air nach Bhutan weiterfliegen. An allen Umsteigeorten bieten wir attraktive Stopoverprogramme an.

Visum (z.Zt.: US $ 20) wird bei der Einreise erteilt, wenn Sie Ihre Reise von RTC organisieren lassen.

Am Flughafen in Paro wird eine Ausreisesteuer erhoben, die direkt bar vom Passagier zu begleichen ist. Bei RTC ist die Ausreisesteuer bereits im Reisepreis enthalten.

Klima

Das Klima in Bhutan ist je nach Jahreszeit und Aufenthaltsort sehr unterschiedlich. Im Winter herrscht in den höher gelegenen Orten wie Thimphu, Paro, Bumthang (2500 m – 2800 m) Frost und im Rest des Jahres bleibt es nach Sonnuntergang recht frisch, so dass wetterfeste Kleidung eigentlich immer notwendig ist.

In niedriger gelegenen Orten wie etwa Punakha (1270 m) sind die Temperaturen im Frühjahr und Herbst recht angenehm, im Sommer tagsüber eher heiß. In den südlichen Bereichen des Landes herrschen in den Sommermonaten tropische Temperaturen mit hoher Luftfeuchtigkeit.

Winter (Dez. – Feb.): Hochsaison für Alpinisten

Glasklare Luft, Sonne und kalte Nächte prägen diese Jahreszeit. Die Temperaturen sind vergleichsweise mild und können tagsüber bis auf 20 Grad steigen. Schnee fällt meist nur in den oberen Höhenlagen und auch regnen tut es selten.

Entsprechend trocken und herbstlich gefärbt ist die Landschaft. Das beste daran: Die Sicht auf die Berge ist überwältigend und sie Rahmenbedingungen für Trekking- bzw. Radtouren sind ideal. Dazu profitieren Reisende von günstigen Nebensaison-Preisen.

Frühling (März – Mai): Paradies für Botaniker

Der Frühling lässt die Herzen aller Botaniker höherschlagen, denn zu dieser Zeit erreicht die Blütenvielfalt Ihren Höhepunkt: Neben Rhododendren, Azaleen, Wildblumen und dem berühmten blauen Mohn tauchen blühende Birnen- und Apfelbäume die Tälern in eine duftende weiß-rosa Wolke.

Dafür sorgt der Wintermonsun oft für schlechte Bergsicht. Das Klima ist wärmer und feuchter. Gute Rahmenbedingungen für Trekkingtouren. Da in dieser Saison wichtige Festival stattfinden, ist das Land besonders im April sehr gut besucht. Unbedingt rechtzeitig buchen!

Sommer (Juni - Aug.): Beste Zeit für Naturfreunde

Das ganze Land steht in voller Blüte und die Natur strotzt nur so vor Vitalität. Durch den Sommermonsun sind die Temperaturen angenehm warm, aber es regnet vor allem tagsüber oft. Die Nächte sinken selten unter 10 Grad Celsius. Der Sommer ist absolute Nebensaison mit günstigeren Preisen. Ideal für alle, die sich in erster Linie Naturerlebnisse und Ruhe wünschen.

Herbst (Sept. bis Nov.): Festivalsaison

In dieser Zeit ist auch in Bhutan Indian Summer. Sonne, azurblauer Himmel , goldbraune Reisfelder und überall wilde Herbstblumen prägen die Szenerie. Hauptsaison ist aber nicht wegen des Wetters, sondern aufgrund der vielen Festivaltermine, die ein Leckerbissen für Kulturinteressierte sind. Achtung: Hotels und Flugplätze sind lange im Voraus bereits ausgebucht.

Währung

Die offizielle Währung ist der Ngultrum (BTN). Er ist 1:1 mit der indischen Rupie gekoppelt.
1 EUR = 73,38 BTN (Stand Jan. 2015)

Es gibt Münzen mit 5, 10, 20, 25, und 50 Chertum, wobei 100 Chertum 1 Ngultrum sind. Scheine gibt es für 1, 5, 10, 20, 50, 100, 500 und 1000 Ngultrum.

Weitergehende Infos: en.wikipedia.org/wiki/Bhutanese_ngultrum

Bargeld benötigen Reisende nur für persönlichen Ausgaben. Dafür empfehlen wir USD (ca. 20 pro Tag und Person). Mittlerweile werden auch alle anderen gängigen Währungen angenommen. Der Umtausch von Euro ist aber noch nicht immer zu 100% gewährleistet. Mit USD sind Reisende am besten bedient und erhalten die günstigsten Umtauschraten.

Kreditkarten werden zunehmend akzeptiert, allerdings ist die Kommission sehr hoch und nicht überall gibt es Bankautomaten im Land, wo man einwandfrei mit Visa oder Mastercard Geld abheben kann. Reiseschecks können am Flughafen, in Wechselstuben oder Banken eingelöst werden.

Sprache

Dzongkha, der Dialekt der größten Bevölkerungsgruppe, ist die offizielle Landessprache. Die Jugend spricht aufgrund des stetig besser werdenden Schulsystems schon weitgehend gutes Englisch.

Ein großer Teil der älteren Bevölkerung, besonders auf dem Lande, spricht nur ihre Landessprachen und Nepali. Hindi, die Hauptsprache Indiens, ist über das indische Fernsehen mit den indischen Filmen und über den Handel im Vormarsch.

Kommunikation

Bhutan war eine Insel der Seligen und das letzte Land der Welt, das Zugang zu Fernsehen bekommen hat. In Sachen Telekommunikation ist Bhutan noch ganz klar ein Entwicklungsland. Die internationale Direktdurchwahl ist begrenzt auf die größeren Städte.

Alle anderen Gespräche müssen beim Fernamt angemeldet werden. Die nationale Telefongesellschaft heißt Bhutan Telecom (Internet: www.telecom.net.bt/). Mobiltelefonie hat sich rasend schnell durchgesetzt. Über das bhutanische Mobilfunknetz ist Roaming möglich. In den bewohnten Regionen ist der Empfang passabel, in abgelegenen Gegenden lässt er allerdings zu wünschen übrig.

Der einzige Internetanbieter ist derzeit DrukNet (Internet: www.druknet.bt), die meisten Hotels und Restaurants haben aber WiFi. In Thimpu und Paro gibt es außerdem Internetcafés.

Medizinische Hinweise

Bhutan ein gesundheitlich unbedenkliches Reiseland. Offiziell sind keine speziellen Impfungen vorgeschrieben. Es sollte jedoch Impfschutz für folgende Indikationen bestehen:

  • Tetanus
  • Diphtherie
  • Pertussis (Keuchhusten)
  • Polio (Kinderlähmung)
  • Masern, Mumps und Röteln (MMR)
  • Influenza (Grippe)
  • Pneumokken
  • Hepatitis

Eine Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemie Gebiet gefordert. Bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung sollte ein Schutz gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis in Betracht gezogen werden. Die Kosten vieler Schutzimpfungen werden von den Krankenkassen oftmals teils oder voll erstattet.

Die ärztliche Versorgung in Bhutan ist einfach aber gut. Im Notfall gibt es vor Ort Krankenhäuser in Thimphu, Paro, Punakha, Bumthang, Mongar und Trahigang. Niedergelassene Ärzte gibt es in Bhutan gar nicht, d.h. Ärzte praktizieren ausschließlich in den Krankenhäusern.

Die Behandlungen sind für alle Bhutaner kostenlos. Nur bei sehr schweren Fällen wird nach Indien oder Thailand ausgeflogen. Wir raten Ihnen daher zum Abschluss eines zusätzlichen privaten Auslandskranken-Schutzes mit Krankenrücktransport.

Ansonsten sollten sie aus hygienischer Vorsicht das Leitungswasser nicht zum Zähneputzen oder Trinken benutzen, sondern abgepacktes Trinkwasser verwenden. Denken Sie auch an die Mitnahme einer klassisch sortierten Reiseapotheke.

Weiterführende Informationen

Was Sie sonst noch beachten sollten

In Bhutan gilt die alte Regel des Reisens mehr denn je, sich Sitten und Gebräuchen anzupassen. Zurückhaltung und Beobachten sowie ein freundliches und offenes Verhalten öffnet den Weg zu Begegnungen.

  • Der König und die königliche Familie genießen höchstes Ansehen. Reisende sollten sich daher mit kritischen Meinungen diesbezüglich zurückhalten
  • Religiöse Bauten wie Stupas, Mani-Steine werden immer im Uhrzeigersinn umgangen, beziehungsweise links – so daß sie rechts liegen – passiert
  • Niemals auf Stupas oder Mani Steine setzen
  • Beim Tempelbesuch sollten Schuhe und Kopfbedeckung entfernt werden. Die Kleidung sollte weiterhin den Respekt vor der Heiligen Stätte zum Ausdruck bringen
  • In Klöstern sind kleine Spenden üblich, aber nicht zwingend. Mit einer Spende zeigt man jedoch ein großzügiges Herz
  • In Bhutan gilt generelles Rauchverbot. Tabakwaren dürfen nicht verkauft werden. Aus Respekt ist es angeraten, sich in der Öffentlichkeit daran zu halten. In Klöstern und Tempeln herrscht auch für Touristen Rauchverbot
  • In einem Land wie Bhutan kann es immer wieder zu Änderungen des Reiseverlaufs oder zu Engpässen bei den Unterkünften kommen
  • Bei Aufenthaltsorten bis zu 5000 m über dem Meeresspiegel und Passhöhen um 3000 m können Kreislaufstörungen auftreten. Bei gesundheitlicher Disposition unbedingt Medikamente zur Blutdrucksenkung mitnehmen