29.09.2016 - 1001 Nacht auf Kulinarisch: Für Gourmets ist ein Thailand-Urlaub ein überaus facettenreiches Erlebnis

Über die Schönheit Thailands als Urlaubsparadies, den bezaubernden Flair seiner Luxus Resorts und den vielen sportlichen, kulturellen und genussorientierten Versuchungen dieses Landes jeden Kommentar verkneifen.

The Metropolitan by COMO

The Metropolitan by COMO - Restaurant Nahm

The Metropolitan by COMO - Restaurant Nahm

Mandarin Oriental Bangkok - Terrasse am Fluss

Mandarin Oriental Bangkok - Restaurant Rim Naam Terrasse

The Siam Hotel - Blick auf den Fluss

The Siam Hotel - Chon Jim Thompson' s House

The Siam Hotel - Terrasse mit Blick auf den Fluss

Denn man würde der thailändischen Küche Unrecht tun, wenn man ihr nicht einen exklusiven Beitrag widmen würde. Für alle, die wirklich an exotischen kulinarischen Erfahrungen interessiert sind und thailändisch Esskultur mit allen Sinnen erleben wollen. Sie werden sich im Land des Lächelns wie im Paradies fühlen.

Exotische Gourmet-Freuden: Thailändische Kochkultur

Thais lieben das Essen. Sie sehen in ihrer Esskultur eine große kreative Leistung auf die sie sehr stolz sind. Thais essen ständig, und wenn sie nicht essen, reden sie davon, was sie gegessen haben oder als Nächstes essen werden. Entsprechend erfinderisch sind sie, was dazu führt, dass das Repertoire an landestypischen Gerichten schier unendlich scheint und sich bis an die Grenzen des Essbaren ausdehnt. De facto geht in diesem Punkt weltweit kein Land weiter, als Südchina und eben Thailand. Das zeigt sich eindrucksvoll auf den vielen Nachtmärkten, wo sich Garküche an Garküche reiht und es aus hundert Woks dampft und qualmt. Dazwischen Stände mit glacierten Süßigkeiten, Pfannkuchen, japanischen Crêpes, indonesischem Saté und in Betelblätter gewickelten Kokosflocken. Vor einer Safari durch dieses kulinarische Schlaraffenland braucht man sich weder aus hygienischen noch aus ästhetischen Gründen zu fürchten, denn das Essen ist hier meist frischer als in den Hotels. Außerdem sind Thais der Überzeugung, dass Essen nicht nur dem Geschmacks-Sinn schmeicheln soll, sondern auch allen anderen Sinnesorganen. Das knisternde Geräusch beim Verzehr frischer Gemüse oder knusprig ausgebratener Beilagen steigert den Genuss ebenso wie die appetitliche Aufmachung und der aromatische Duft. Und die Seele wird auch satt, denn Thais bestellen immer gemeinsam und teilen sich die Gerichte, um das kulinarische Vergnügen möglichst reich zu gestalten.
Unsere „separatistischen“ Tischgewohnheiten sind Einheimischen völlig unbegreiflich: Vor einem Tellergericht sitzen, oft sogar vor dem gleichen - zusammen mit der eigenen Flasche Bier. Nach ihrer Ansicht eine bestürzend karge Art der Nahrungsaufnahme, die sie mit einem „Oh wie traurig, sie könnten es doch so viel besser haben“ quittieren würden. Ein guter Grund, diesen sagenhaften kulinarischen Schatz zu bergen, vorbehaltlos in dem unendlich breiten Angebot zu schwelgen und sich die thailändische Ess-Tradition während des Aufenthaltes zu Eigen zu machen. Egal wo. Es lohnt sich.

When you’re in Rome, do as the Romans do: Landestypisch essen in Thailand

Eine der Lieblingsbeschäftigungen der Thais ist das gemeinsame Essen in großer Runde. Jeder sucht sich dabei aus der Karte ein oder zwei Gerichte aus, die dann – egal ob Vorspeise oder Hauptspeise - so auf den Tisch kommt, wie es die Küche gerade fertig hat. Auch wenn das Küchenteam mit dem Nachtisch angefangen hat. Wenn einen das stört sollte man lieber in mehreren Runden bestellen.
Die Gerichte werden auch nicht demjenigen serviert, der es bestellt hat, sondern alle Gerichte kommen in die Mitte auf den Tisch und jeder bedient sich von allem. Eine super Sache, denn so kann man ein Dutzend Gerichte statt nur einem probieren und völlig neue Favourites für sich entdecken. Man isst mit Gabel und Löffel – nicht mit Stäbchen -, der Löffel in der rechten, die Gabel in der linken Hand. Zum Mund geführt wird das Essen ausschließlich mit der Rechten, da die linke Hand als unrein betrachtet wird. Alles was nicht auf den Löffel passt, wird mit den Fingern gegessen.
Ungeniertes Schmatzen und Rülpsen ist ganz normal, nur das Putzen der Nase gilt als unhöflich - selbst wenn man sich dabei umdreht. Sie haben also nur die Wahl zwischen aufstehen oder hochziehen. Ansonsten wird nach Herzenslust geredet, ob mit vollem Mund oder nicht, laut gelacht und viel getrunken. Wenn man formvollendeten Thai-Style leben will, beschließt man den Abend nach dem Essen in einer Karaoke-Bar.

Top-Adressen für Thai-Küche der Superlative: Kulinarische Empfehlungen für Bangkok

Für alle, die die Thai-Küche auf First Class-Niveau von ihrer besten Seite kennen lernen und tief in die Kochkultur des Landes eintauchen möchten haben wir ein paar Spezial-Tipps für Bangkok. Als klassisches Drehkreuz für Übersee-Flüge nach Thailand kommen hier die meisten vorbei. Ein Stopover-Aufenthalt lohnt sich allemal, denn diese boomende Stadt ist nicht nur kulinarisch ein absoluter Hot Shop und hat auf allen Ebenen eine Menge zu bieten. Dafür hätten wir auch die passende Hotelempfehlung. Das aber nur nebenbei.

Das „Nahm“ im COMO The Metropolitain Bankok: Lukullische Höhenflüge im besten Gourmet-Restaurant Asiens

Das „Nahm“ Restaurant im Como The Metropolitan Bangkok gehört zu den TOP 50 der besten Restaurants der Welt und ist die No.1 in Asien. Der Chefkoch David Thompson ist zwar Australier, aber er versteht es auf’s Virtuoseste, der traditionellen thailändischen Küche einen modernen Twist zu verleihen. Machen Sie sich auf ein aromatisches Feuerwerk der Superlative gefasst. Derart anspruchsvolle Thai-Küche finden Sie nur selten. Das gilt auch für die ebenso umfassende wie extravagante Wein- und Bierkarte. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass Gäste schon einen Monat vorher reservieren müssen, um noch einen Platz zu bekommen. Wir helfen Ihnen dabei gern. Übrigens: Hotelgäste werden bei Reservierungen privilegiert behandelt.

Thailändisch kochen in Bangkok: Die berühmte Thai Cooking Class im Mandarin Oriental Bangkok

Diese Institution unter den Luxushotels in Bangkok garantiert insgesamt für ein einzigartiges Thailand-Erlebnis. Wer hier absteigt sollte unbedingt einen oder mehrere der Thai-Kochkurse in der entzückenden Kochschule des Hauses besuchen, die das Sechsterne-Hotel für 120 Dollar pro Tag anbietet. Die Teilnehmer stellen unter Anleitung eines lokalen Top Cusiniers würzige Pasten her, lernen Fleisch und Gemüse fachgerecht zu schneiden, das richtige Rühren und Braten im Wok, Frittieren, Dämpfen und Schmoren. Der Kurs dauert knapp vier Stunden. Danach macht es noch mehr Spaß durch die Garküchen der Stadt zu streifen und im Feldversuch das Know-how zu vertiefen.

Das „Chon Thai“ im The Siam Bangkok: Original Thai Haute Cuisine in Traum-Setting

Chon Thai Restaurant befindet sich in einem originalgetrau wieder aufgebauten historischen Holzhaus des Kult-Hotels „The Siam“. Hier haben bereits John D. Rockefeller, Jaqueline Kennedy und Roger Moore getafelt und gefeiert. Dafür hat die sagenumwobene Society Lady und ehemalige Besitzerin Conny Mangskau gesorgt. Heute bietet sich Gästen hier die Gelegenheit, thailändische Haute Cuisine zu probieren und bei Connies Lieblingsdrink (Whisky Soda) einige Anekdoten aus dem bewegten Leben der Halbbritin zu hören. Und zwar in traumhaftem Ambiente mit einem tollen Blick über den Fluss Chao Phraya und die Krung Thon Bridge, den man sonst nur vom prinzlichen Grand Palais aus genießt. Hier genießt man spektakuläre Sonnenuntergänge und den Flair der Bangkoker High Society. Nicht zuletzt deshalb ist eine frühzeitige Reservierung auch für Hotelgäste notwendig. Übrigens: Auch dieses Restaurant hat eine angeschlossene Kochschule, die einen Besuch wert ist.

Wer mehr über die Thai-Küche und ihre Besonderheiten wissen will sollte unbedingt mal die Berichte des kulinarischen Ethnologen Marin Trenk lesen. Und wer sich am liebsten ein exquisites Urlaubs-Paket für Thailand mit kulinarischem Schwerpunkt und allem Drum und Dran schnüren lassen will, der braucht sich nur bei uns zu melden. Ein Anruf genügt!