19.05.2016 - Luxuriöser Minimalismus: Barfuss-Urlaub in Asien

Minimalismus ist seit gefühlten Ewigkeiten total angesagt. Die Anhänger dieser wachsenden Bewegung betrachten Besitz als Ballast und suchen ihr Glück im Weniger

Dhara Dhevi Chiang Mai - Lobby

Dhara Dhevi Chiang Mai - Grand Deluxe Villa with Pool

Dhara Dhevi Chiang Mai - Colonial Flügel

Dhara Dhevi Chiang Mai - Rice Terrasse

Huvafen Fushi by Per Aquum - aus der Luft

Huvafen Fushi by Per Aquum - Lagoon Bungalow

Huvafen Fushi by Per Aquum - 2 Bedroom Beach Pavilion Pool und Terrasse

Huvafen Fushi by Per Aquum - Ocean Bungalow Plunge

Luxuriöser Minimalismus: Barfuss-Urlaub in Asien

Minimalismus ist seit gefühlten Ewigkeiten total angesagt. Die Anhänger dieser wachsenden Bewegung betrachten Besitz als Ballast und suchen ihr Glück im Weniger. Weniger Konsum, weniger Eigentum, weniger Arbeit. Zu den Pionieren gehören US-Amerikaner wie Kelly Sutton mit seinem Blog The Cult of Less oder die Herren Joshua Fields Millburn und Ryan Nicodemus, deren Seite theminimalists.com ein Millionen-Publikum hat. In Deutschland lässt sich diese neue Haltung bereits statistisch belegen. So kann die Gesellschaft für Konsumforschung GfK belegen, dass immer mehr Menschen bewusst auswählen, statt viel und billig zu konsumieren. Für den Einzelnen wirklich bedeutsame Produkte dürfen ruhig viel kosten, aber diese wirklich bedeutsamen Dinge werden immer weniger. Angesichts von Massentierhaltung, Verschwendung von Lebensmitteln oder der absichtlichen Verkürzung der Haltbarkeit von Waren ist eine Verzichtkultur entstanden, die wir sehr begrüßen. Mehr noch: Wir können sie auch am Buchungsverhalten unserer Kunden erkennen: Sie wünschen sich „intelligenten Luxus“, der Komfort und Nachhaltigkeit zu vereinen weiß. In wenig anderen Destinationen boomt diese Art von Urlaubs-Luxus so wie auf den Malediven oder in Thailand. Das Motto lautet „Barfuß-Paradies“. Es lässt sich daran erkennen, dass Gäste bei Ankunft ihre Schuhe praktisch an der Rezeption abgeben und damit symbolisch allen Ballast abstreifen, um ganz bei sich zu sein. Das Beste daran: Das funktioniert auch. Natürlich nicht nur wegen der nackten Füße, sondern wegen eines in sich stimmigen Hotelkonzeptes, das eine hervorragende Urlaubs-Infrastrukur mit bewusstseinserweiterndem Service verbindet und einen Urlaub im Einklang mit sich und der Welt ermöglicht. Kaum zu glauben!? Wir schaffen Abhilfe und stellen euch zwei Hotspots für Minimalisten vor, in denen das Paradies Wirklichkeit geworden ist.

Chiang Mai von seiner schönsten Seite: Das Dhara Dhevi Chiang Mai

Eingerahmt von leuchtend grünen Reisfeldern und üppig blühender Gärten präsentiert sich die wie ein nordthailändisches Lanna-Dorf anmutende Anlage des Dhara Devi, zu deutsch „strahlende Göttin“. Der Name ist fraglos Programm, denn hier fühlt man sich schlichtweg himmlisch. Das liegt zum einen daran, dass die Gäste von dem exotischen, kolonialen Flair und dem beeindruckendem Luxus in einen rauschartigen und – dank des unglaublichen Service – schwerelosen Gemütszustand geraten. Hier ist alles schlicht und ergreifend, authetisch und ganz und gar einzigartig. Ambiente, Freizeitangebot , Gastronomie und einer der spektakulärsten Spas des Landes sorgen dafür, dass die Sinne weit geöffnet sind und die Last des Alltags in weite Ferne rückt. Ein ideales Umfeld, um loszulassen und ganz im Jetzt zu verharren.

Huvafen Fushi by Per Aquum: Ganz privat und der Natur ganz nah

Dieses Ausnahme-Resort ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie man sich im Urlaub auf das wesentliche reduzieren kann, ohne im mindetsen auf Komfort und Luxus zu verzichten. Auf Nakatcha Fushi im Nord-Male-Atoll liegen gerade mal 42 Bungalows und Pavillons malerisch eingebettet in ein 100 Meter breites und 350 Meter langes Inselparadies. Wer sich hier nicht von einem aufmerksamen Service auf Händen getragen beim Entspannen in der Weite des Horizonts verlieren will, der kann das vielfältige Wassersportangebot über und unter Wasser nutzen, um eins mit den Elementen zu werden. Ein einzigartiger Spa, bei dem ein Teil der Behandlungsräumen unter Wasser liegt, bietet ausreichend Gelegenheit für neue Ich-Erlebnisse. Auch die Unterkünfte bieten Raum für die persönliche Entfaltung. Schuhe: Völlig überschätzt!