09.08.2017 - Mauritius: Vergesst Ascot!

Die traditionsreichen Pferderennen der Insel sind ein garantiert unvergessliches Urlaubs-Erlebnis

Die meisten wissen, dass die Vulkaninsel Mauritius im Indischen Ozean liegt, ganzjährig perfektes Urlaubswetter, Sandstrände wie Puderzucker, erstklassige Hotels und eine sehr lebenslustige, multikulturelle Bevölkerung hat. Die Insel ist wahrhaftig ideal für Wassersportler, Golfer, Wanderer, Kulturliebhaber, Wellness-Gäste, Hochzeitspaare und für Familien. Damit aber nicht genug. Denn Mauritius verfügt nicht nur über die älteste Oper der südlichen Hemisphäre, sondern auch über die längste Pferderenntradition der südlichen Halbkugel. Verantwortlich sind natürlich die Engländer, die den Pferderennsport auf die Insel brachten, um den Konflikt zwischen den Franzosen und den indisch-stämmigen Einwohnern zu mildern. Diese Initiative ist auf sehr fruchtbaren Boden gefallen. Inzwischen pilgern an Wochenenden bis zu 70.000 Fans in die Arena am Rande des Talkessels der Hauptstadt, um ihre Ersparnisse zu verdoppeln oder alles zu verspielen. Die Pferderenn-Leidenschaft liegt den Mauritianern längst in den Genen. Und sie ist gewaltig. Das kann man mit allen 5 Sinnen nachvollziehen, denn auf dem Champ de Mars sind alle in Höchststimmung, treten in entsprechend pompösem Ornat an, und auch der Rahmen ist schlicht überwältigend. Kurz: Das dürfen Sie nicht verpassen!

Mauritius ist eine Wiege des Pferderennsports

Jawohl. Auf Mauritius ist der älteste Pferdeclub der südlichen Halbkugel bzw. der zweitälteste Pferdeclub der Welt zuhause. Die ersten Rennen vom Mauritius Turf Club fanden bereits im Juni 1812 auf dem Champ de Mars statt. Eingeweiht am 25. Juni 1812. Und tatsächlich sind Pferderennen der populärste Sport auf Mauritius – trotz der Traumstrände und der perfekten Wassersportbedingungen! Auf dem geheiligten Rasen des Champ de Mars in der Hauptstadt Port Louis können Besucher für ein Ei und ein Butterbrot ein Spektakel der Superlative inmitten gut 30.000 bunt gekleideter, begeisterter Mauritianer aller Ethnien mit Kopfputzen, die Ascot in den Schatten stellen, erleben. Die dazugehörigen Herren erscheinen in bestem Sonntags-Anzug. Das Beste: Frauen und Kinder haben in der Regel sogar freien Eintritt!

Zwischen April und Ende November ist die Insel von Kopf bis Fuß auf Pferderennen eingestellt.
Die Saison beginnt in der Regel im April und endet Ende November. Im Durchschnitt gibt es 8 Rennen an jedem Renntag, das erste Rennen startet gegen 12:45 Uhr und das letzte um 17:00 Uhr. Am besten schaut man sich das Pferderennen von "La Plaine" aus an. Das ist der mittlere Teil, wo man nur eingeschränkte Sicht hat, aber die Pferde galoppieren dafür direkt vor Ihren Augen vorbei. Eine gute Alternative sind die Sitzreihen an den Seiten der Rennstrecke oder ganz oben auf dem Gebäude. Im Grunde lohnt es sich aber in jedem Fall, sich unter die wettsüchtigen Einheimischen zu mischen. Es ist den Eintrittspreis von Rs 50 bis Rs 100 wert. Das nächste Rennen, der legendäre Maiden Cup, findet am 03.09.2017 statt.

Unsere Hotel-Empfehlung für Mauritius: The Oberoi Mauritius

Von der wunderschönen Anlage des The Oberoi in der Baie aux Tortues an der Nordwestküste der Insel ist die Arena des Champ de Mars in Port Louis nur 20 Minuten mit dem Auto entfernt. Allerdings wird es Gästen schwer fallen, sich von der märchenhaften Szenerie loszureißen: Eingebettet in einen 20 Hektar großen tropischen Park mit gelben Frangipani- und roten Flammenbäumen schafft dieses zauberhafte Villenresort mit nur 71 Unterkünften und balinesisch inspirierter Architektur Traum-Rahmenbedingungen für einen unvergesslichen Mauritius-Urlaub. Statt im 5 Sterne-Standard-Komfort steckt der Luxus dieses Hotels in seiner Naturverbundenheit und seiner Authentizität. Das verträumte, wie einer Fantasiewelt entsprungene Villen-Dorf inklusive vierer originaler Baudenkmäler einer historischen Festung aus der französischen Kolonialzeit erstreckt sich großzügig entlang des 600 Meter langen Sandstrandes an der malerischen Turtle Bay. Den Mittelpunkt bilden das tempelartige Empfangsgebäude und ein mit schlafenden Steingötterköpfen geschmückter Pool. Hier kann man herrlich im Weltklasse-Spa entspannen, exzellente Küche genießen, faulenzen oder eben auch aktiv werden - innerhalb und außerhalb des Resorts. Wer nicht auf Stadtbummel und Pferderennen gepolt ist, sollte unbedingt den ausgezeichneten Yogalehrer kennen lernen!

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