16.02.2017 - St. Barths: Traumurlaub auf der Rockefeller-Insel

Üppig grüne Vulkanlandschaft, 22 strahlendweiße Sand-Strände mit unzähligen Buchten und ganzjährig garantiert über 25 °C – das waren die Attribute, die den US-Milliardär David Rockefeller vor rund 60 Jahren dazu bewogen, für einen Spottpreis zwei jungfräuliche Strände auf der Insel St. Barths zu kaufen und dort ein Urlaubsparadies der Superlative zu bauen

Seitdem geben sich die Schwergewichte des internationalen Jetset hier die Klinke in die Hand. Zu den Stammgästen der Insel gehörten der Kennedy-Clan und die Rothschilds ebenso wie Bill Gates, heute machen Stars wie Kate Moss, Mick Jagger und halb Hollywood hier Urlaub. Egal welchen prominenten Namen man nennt, sie waren und sind alle da - das schwedische Königspaar, Arnold Schwarzenegger, Mariah Carrey, Johnny Depp, Jennifer Lopez, Jon Bon Jovi, Kate Winslet, Richard Gere, Robert Redford. Penélope Cruz, Uma Thurman und Michael Douglas sind nur die jüngsten Beispiele einer endlosen Gästeliste. Und da die Insel nur 25 Quadratkilometer umfasst ist die Wahrscheinlichkeit, dass man ihnen im "St. Tropez der Karibik" über den Weg läuft, nirgends so hoch wie hier. Ganz entspannt sogar, denn Body Guards sind auf St. Barths selten zu sehen und die 8000-Einwohner-Insel kommt mit nur sieben Polizisten bestens aus. Das allein zeigt schon wie entspannt und gleichzeitig glamourös man auf St. Barths Urlaub machen kann. Es ist aber eben noch längst nicht alles. Die zu den Kleinen Antillen gehörende Insel Saint Barthélemy – so heißt sie offiziell – ist heute ein französisches Übersee-Départment, wovon unter anderem der Euro als Landeswährung und jede Menge Savoir Vivre zeugen. Nirgends ist die Hotel- und Restaurant-Landschaft so exzellent und so stimmungsvoll wie hier. Nirgends hat man so viele unverbaute Strände so für sich wie auf St. Barths – denn natürlich liebt die Prominenz Diskretion und hält sich vorwiegend in ebenso diskret versteckten Luxus-Domizilen auf. Nirgends kann man in den Häfen so viele mondäne Yachten bestaunen wie hier und nirgends wird der Sundowner so stilvoll zelebriert. Was macht es da schon, dass ein Urlaub auf diesem Insel-Juwel leider teuer ist. Der Kult-Cocktail "Hibiscus", gemixt aus Rum, Baileys, Kokos und Grapefruit und genossen in der Kult-Bar "Nikki Beach" in St. Jean oder ein Picknick am Colombier-Strand unterhalb der ehemaligen Rockefeller-Villa ist für viele nicht gegen Gold aufzuwiegen. Wer das einmal selbst und am liebsten in bester Gesellschaft erleben möchte: Die beste Zeit, um Stars auf St. Barths zu treffen zu treffen, ist um Weihnachten und im Frühjahr!

St. Barths – Sylt der Karibik

St. Barth ist vor 50 Millionen Jahren ganz banal durch einen Vulkanausbruch entstanden. Den ersten Glamour-Akzent setzte Christoph Kolumbus, der die Insel 1493 entdeckte und nach seinem Bruder Bartolomeo benannte. Im Laufe der Geschichte wechselte das Eiland mehrfach den Besitzer bevor es als "Collectivité d'outre-mer" Teil Frankreichs wurde. Ihr unwiderstehlicher Reiz resultiert abgesehen von dem typisch karibischen Setting aus den vielen Dingen, die sie nicht hat: Über die Hälfte der 22 Traumstrände sind noch immer unverbaut, es gibt keine Industrie, keine Hochhäuser und wegen der wenigen Einwohner auch so gut wie keinen Verkehr. Es gibt auch keine kulturhistorisch interessanten Denkmäler. Auch keine Gummitierläden, keine Plastikstühle und keine Restaurants mit bebilderten Speisekarten. Hier wird gehobene Lebensart zelebriert, ganz entspannt und selbstverständlich der sagenhafteste Luxus genossen und so glamourös wie nirgends sonst nichts getan. Am besten zu praktizieren an Stränden wie Maréchal, Gouverneurs oder Shell Beach, dem traumhaften Salinas-Strand oder an felsigen Buchten wie Grand Font oder Anse des Flamands. Zum einzig wirklich wichtigen Termin des Tages, dem Sonnenuntergang, ist ein Ortswechsel empfehlenswert. So kann man in der "Bar de l'Oubli" lässig in Leinenstühle geräkelt das "Sehen und gesehen werden"-Spiel spielen oder lieber im "Le Select", dem ältesten Lokal der Insel, ganz ohne Allüre mit Eiheimischen plaudern. Für eine gut verdauliche Portion Nightlife empfiehlt sich ein Bummel entlang der Rue du Général de Gaulle oder ein Abstecher zur "Casa Nikki", zum "Yacht Club" oder im "Pelican" in St. Jean. Ein absolutes Must ist auch eine Nacht auf der Terrasse des legendären Eden Rock Hotels. Außerdem sollte man die riesige Auswahl an selbst gemixten Rum-Punches bei "Ginette" probiert haben. Ansonsten heißt es Blicke schweifen lassen, die Sonne, Strand und das Meer über und unter Wasser genießen. Sonst nix.

Unser Hotel-Tipp für St. Barths

Im Südosten von St. Barths, gar nicht weit weg von der Hauptstadt Gustavia, liegt unser Lieblingshotel Le Toiny. In den 14 Gästevillen dieses zauberhaften Fünfsterne-Hideaways residiert man ganz privat, romantisch und umgeben von stilsicherem Luxus. Die wirklich märchenhaften Unterkünfte des Le Toiny verfügen alle über eine herrliche Terrasse mit privaten Infinity Pool und atemberaubendem Blick auf Felsküste und Meer. Aber auch im Schatten der Coccolobas am Hotelstrand oder in den duftenden Obstgärten der Anlage wird das Herz garantiert leicht und die Seele weit!