Botswana

Eine Delikatesse für Safari-Fans

Botswana ist eine Delikatesse für Safari-Fans. Dieses märchenhafte Land fernab des Massentourismus verfügt über eine unvorstellbar große Artenvielfalt – und schützt diese auch konsequent. Hier wird Individualtourismus groß geschrieben und mit vollendeter Hingabe gelebt. Genau diese Kombi macht den Zauber von Botswana aus.
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Das Reiseziel Botswana

Botswana – eindrucksvollste Natursehenswürdigkeit der Welt

Botswana ist eine Delikatesse für Safari-Fans. Dieses märchenhafte Land fernab des Massentourismus verfügt über eine unvorstellbar große Artenvielfalt – und schützt diese auch konsequent. Hier wird Individualtourismus groß geschrieben und konsequent gelebt. Genau diese Kombi macht den Zauber von Botswana aus. Egal ob die überwältigende Leere der Kalahari mit ihren Salzpfannen und dem Gebrüll der Kalahari-Löwen oder das Okavanga-Delta - größtes Binnendelta der Welt - mit seinen gigantischen Tierherden, Hunderten Vogelarten und Flußtieren, oder der Chobe Nationalpark mit dem größten Elefantenvorkommen der Welt: Hier ist man mittendrin in der Schatzkammer der Schöpfung - ganz exklusiv und unmittelbar. Denn in Botswana ist man mit erfahrenen Rangern in Kleinstgruppen per Einbaumboot, zu Fuß oder mit dem Sportflugzeug unterwegs und es gibt keine Zäune oder andere Hindernisse, die einen von der Wildnis trennen. Das macht auch den Reiz der großartigen Lodges dieses Landes aus. Sie ermöglichen eine überaus authentische Busch-Erfahrung – u.a. inklusive Übernachtung im Baumwipfel oder unter freiem Himmel. Hinzu kommt, das Botswana ganzjährig ein reizvolles Urlaubsziel ist. Außerdem: Dank seines wirtschaftlichen Erfolgs sowie der politischen sowie sozialen Stabilität gilt Botswana als absolutes Vorbild für den afrikanischen Kontinent. Neben all den nationalen Vorzügen ist Botswana auch noch von Johannesburg gut erreichbar und wunderbar mit einem Abstecher zu den Victoria Falls kombinierbar. Kurz: Es gibt kaum eine Destination, die man wärmer empfehlen könnte.

Reisen nach Botswana

Botswana ist nicht ein nur märchenhaft schönes Land. Es ist eine fortschrittliche und stabile Nation mit klarer Vision, die so gar nicht der herkömmlichen Vorstellung von einem afrikanischen Land entspricht. Es hat den niedrigsten Korruptionsindex aller afrikanischen Länder, gehört zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Entsprechend sicher können sich Reisende hier fühlen. Das gilt auch für allein reisende Frauen, die sich mit Menschenverstand und allgemein üblichen Vorsichtsmaßnahmen so problemlos in Botswana bewegen können wie Reisegruppen. Äußerste Vorsicht ist allerdings geboten, wenn man sich in freier Wildbahn bewegt. Denn hier handelt es sich um wirklich wilde Tiere, darunter Nilpferde, die sehr schnell, nicht selten aggressiv und de facto die gefährlichsten Tiere Afrikas sind. Wenn man dies beachtet, dann kann man nirgends soso gut in Eindrücken und Genüssen schwelgen, wie in diesem Land. Da man sich dabei oft fernab jeglicher Zivilisation bewegt, kann man auch nicht vom Alltag verfolgt werden. Sie werden staunen wie sehr ein Handy ohne Netz die Empfänglichkeit für alles Schöne im Leben und den inneren Frieden steigert.

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Die Geographie Botswanas

Die Republik Botswana mit Gaborone als Hauptstadt ist ein Binnenland im Süden des afrikanischen Kontinents und mit einer Fläche von 600 350 km² etwa so groß wie Frankreich. Das Land grenzt im Westen und Norden an Namibia, im Nordosten an Sambia und Simbabwe und im Südosten und Süden an Südafrika. Den größten Teil des 2,3 Millionen Einwohner zählenden Landes (ca. 80 %) macht das Kalahari Trockengebiet aus, einem größtenteils ebenen, dünendurchzogenen, von Hügelketten umsäumten Sandbecken, das teils bis 200 m tief werden kann. Im Nordosten schließt sich die Makgadikgadi-Salzpfanne (6 500 km² Fläche) und im Norden der Ngami-See und das sagenhafte Okawangobecken. Dieses Sumpfgebiet wird vom aus Angola kommenden Okawango-Fluss gespeist, der in Botswana ein großflächiges Binnendelta mit zahllosen Nebenflüssen bildet. Mit 14 000 km² zählt dieses unberührte Feuchtbiotop zu den weltweit größten seiner Art. Neben dem Okawango wird Botswana im Norden vom Chobe und im Südosten vom Limpopo durchzogen. Alle Flüsse in Botswana fluten saisonal großflächige Schwemmlandschaften, die einen ganz eigenen Lebensraum für Tiere und Pflanzen bilden. Ganz im Norden finden sich weitläufige Teakwälder, die nicht unerheblich zur Wirtschaftskraft des Landes beitragen. Der größte Wohlstandsmotor sind die Diamantvorkommen, die Botswana seit Betrieb der ersten Mine 1971 von einem der ärmsten 25 der Länder der Welt zur afrikanischen Nation mit der niedrigsten Verschuldungsrate und der härtesten Währung in 1990 gemacht haben. Zu den weiteren Bodenschätzen zählen Kupfer, Nickel, Kobalt, Gold, Soda-Asche, Salz und Kohle. Auf 20% der Landesfläche wird Weidewirtschaft, auf weiteren 5% Landwirtschaft betrieben.

Die Geschichte Botswanas

Bereits vor 3 Millionen Jahren lebten die ersten Vorfahren des heutigen Menschen im südlichen Afrika lebten. Die erste Besiedlung erfolgte durch den Stamm der San (Buschmänner), die als Jäger und Sammler im Süden des Kontinentes lebten. Ihnen folgten ab dem Jahre 3000 v.Chr. Bantuvölker aus dem Westen Afrikas, die in Botswana erstmals Ackerbau betrieben. Ab 1300 n.Chr. bildeten sich erste kleinere Königreiche, die unter dem Druck einwandernder Buren an Großbritannien um Schutz baten. Großbritannien und Irland schlossen daraufhin Schutzverträge, daraus entwickelte sich zwischen 1885 und 1966 unter dem Namen Betschuanaland das größte britische Protektorat im südlichen Afrika. Im Jahre 1961 erhielt Botswana eine eingeschränkte Autonomie und es formierten sich die ersten politischen Parteien. Am 30. September 1966 erlangte Das Land schließlich die Unabhängigkeit und rief den Staat Botswana aus. Er ging als eines der ärmsten Länder der Welt an den Start. Nur ein Jahr später wurden in Orapa erste Diamantvorkommen entdeckt was binnen 15 Jahren zu drei der ertragsreichsten Diamantenminen der Welt führen sollte. 2003 wurde die Verfassung des Landes aktualisiert. Das Ziel: Kulturelle Spannnungen zu minimieren und die Einheit des Landes zu kräftigen. Botswana ist Mitglied der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft SADC und pflegt enge Beziehungen zur Europäischen Union. Mit seiner freiheitlich-demokratischen Grundordnung und sozialen Orientierung gilt es heute als Vorzeigenation des afrikanischen Kontinents.

Das politische System Botswanas

Seit 1966 ist Botswana eine präsidiale Republik, die in neun Distrikte aufgeteilt ist. Staatsoberhaupt ist der Staatspräsident, der für n fünf Jahre vom Parlament gewählt wird und gleichzeitig als Oberbefehlshaber der Streitkräfte fungiert. Der Staatspräsident ernennt seinen Vizepräsidenten sowie alle Minister. Er verfügt über Vetorecht bei allen Gesetzesvorlagen. Das Parlament besteht aus zwei Kammern: der Nationalversammlung und dem "House of Chiefs", das sich in erster Linie aus Stammesoberhäptern zusammensetzt und nur beratende Funktion hat. Stärkste politische Partei ist seit Bestehen der Nation die "Botswana Democratic Party" (BDP). Stärkste Oppositionsparteien sind die "Botswana National Front" (BNF) und die "Botswana Congress Party" (BCP).

Die Wirtschaft Botswanas

Zu Beginn der Unabhängigkeit 1966 war Botswana auf britische Subventionen angewiesen. Seit den 1970er Jahren führt die Entdeckung und Förderung von Bodenschätzen wie Diamanten, Kupfer, Nickel und Kohle zu einem bis heute nahezu ungebrochenen Wirtschaftsaufschwung. Auch die Viehzucht spielt eine große Rolle in der Wirtschaft. Botswana gehört zu den wohlhabenderen Ländern Afrikas, allerdings sorgt die ungleiche Verteilung dafür, dass trotzdem ca. 30 % der Einwohner unterhalb der Armutsgrenze leben und die Arbeitslosenzahl nahezu 20 % beträgt. Ein weiteres Problem ist, dass Botswana die weltweit höchste HIV-Infizierungsgrade hat, was auch die wirtschaftliche Entwicklung des Landes negativ beeinflusst.

Rund 20 % der Bevölkerung sind In der Landwirtschaft tätig und erwirtschaften 3 % des Bruttoinlandsprodukts. Eine weitaus bedeutendere Rolle spielt die Viehzucht (vor allem Rinder). Zur Deckung des Nahrungsmittelbedarfs der Bevölkerung müssen Lebensmittel importiert werden. Die wirtschaftliche Hauptrolle spielt der Bergbau bzw. die Förderung von Diamanten (30 % der staatlichen Gesamteinnahmen), Kohle, Kupfer und Nickel – womöglich bald auch Uran. Auch der Tourismus ist eine solide wachsende Säule und eine ertragreiche Devisenquelle.

Die Industrie spielt in Botswana abgesehen von der Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse sowie einigen Textil- und Schuhfabriken keine große Rolle. Beim Export (Diamanten, Kupfer, Nickel, Natriumcarbon, Fleisch und Textilien) sind die EU-Länder der wichtigste Handelspartner. Dagegen werdeb 75% der Importe über Südafrika abgewickelt.

Die Gesellschaft Botswanas

Aktuell leben leben ca. 2,3 Millionen Menschen in Botswana, damit das Land zu den am dünnsten besiedelten Staaten der Welt..Die Mehrheit ist entlang der Ostgrenze ansässig, da hier Boden und Klima vorteilhaft sind. Ethnisch spielen die Bantu sprechenden Völker deie Hauptrolle, die ca. 95% der Gesellschaft ausmachen. 75 % der Gesamtbevölkerung sind Tswana mit u.a. den Stämmen Bamangwato und Bakwena. 12 % gehören zum Bantuvolk der Shona. Die restliche Bevölkerung setzt sich aus San, Khoi-Khoi, Ndbele, Weißen, Indern und Mischlingen zusammen.

Etwa ein Drittel der Bevölkerung lebt in Städten, die größte von diesen ist die Hauptstadt Gaborone mit etwa 187 000 Einwohnern, gefolgt von Francistown, Molepolole und Selebi-Phikwe.

Etwa die Hälfte der Bevölkerung hängt dem christlichen Glauben an, wobei dieser gern mit traditionellen animistischen Religionen aus der Region vermengt wird. Muslime und Hindus bilden religiöse Minderheiten.

Sozial- und Gesundheitswesen in Botswana sind nur wenig entwickelt und vor allem in ländlichen Gebieten unzureichend. Die mittlere Lebenserwartung liegt bei 50 Jahren. Das Bevölkerungswachstum lag Ende der 1990er Jahre bei 2 %, ist aber stark rückläufig. Um die 40 % der Bevölkerung sind jünger als 15 Jahre, die Analphabetenquote beträgt rund 20%.

Religion & Kultur in Botswana

Botswana steht für eine harmonische Koexistenz verschiedener Volksgruppen, Stämme und Minderheiten möglich ist. Die Hälfte der Bevölkerung hängt traditionellen Glaubensrichtungenan – u.a. ist der Ahnenkult nahezu omnipräsent. Mit dem Eintreffen der ersten Missionare im 19. Jahrhundert hielt auch das Christentum Einzug in das Land, dem heute nahezu die Hälfte der Bevölkerung anhängt.

Die gesellschaftliche Hauptattraktion des Jahres im April in Gaborone stattfindende Maitisong-Festival. Zu den Auftritten der zahlreichen Musik- und Theatergruppen kommen auch viele Besucher aus den Nachbarländern und aus Europa. Es vermittelt einen besonders lebhaften Eindruck von der Kultur des Landes.

Flora & Fauna Botswanas

Botswana verfügt über unermesslich vielfältigen Reichtum an Flora und Fauna. Vertreten sind neben den "Big Five" (Elefanten, Löwen, Leoparden, Büffel und Nashörner) auch Affen, Giraffen, Zebras, Elenantilopen, Gnus, Springböcke, Geparden, afrikanische Wildhunde, Streifenhyänen, Nilpferde, Krokodile, Schakale und zahllose Vogel-, Insekten- und Reptilienarten. Kein Wunder, dass hier auch Superlative zu vermelden sind: Der Chobe-Nationalpark zeichnet sich z.B. durch die höchste Elefantendichte der Welt auf, darüber hinaus sind über 500 verschiedene Schmetterlingsarten in Botswana heimisch. Durch geschützte Vermehrung konnten außerdem Spitzmaul- und Breitmaulnashörner vor dem Aussterben bewahrt werden. Mehr als 150 Reptilien- und Amphibienspezies, darunter über 70 verschiedene Schlangenarten leben in Botswana, ebenso große Populationen von Flußpferden und Nilkrokodilen. An Primaten sind vor allem verschiedene Arten von Pavian- und Meerkatzen sowie Halbaffen mit Galagos ("Buschbabys") vertreten.

Besonders eindrucksvoll präsentiert sich die Tierwelt anlässlich der jährlichen Tierwanderung, die entlang des Okavango bis in das Salzpfannengewirr der Makgadikgadi Ebene verläuft.

Dank der unterschiedlichen Landschaftsformen fasziniert auch die Vegetation Botswanas durch ihre unglaubliche Vielfalt. 2500 Pflanzen- und 650 Baumarten sind in Botswana registriert. Gut 19% von Botswana sind mit Wäldenr bedeckt.

Die Infrastruktur Botswanas

Die Infrastruktur Botswanas ist bedingt durch die niedrige Einwohnerzahl nicht übermäßig entwickelt.
Als "Landlocked Country" hat Botswana keinen Meerzugang und damit auch keine Häfen. Rund 6000 km asphaltierter Hauptstraßen, 5000 km befestigte Nebenstraßen und eine einzige vom Osten des südafrikanischen Ramatlabana bis nach Ramokgewebana an der Grenze Simbabwes verlaufende Hauptbahnstrecke verbinden die Nation mit seinen Nachbarländern und gleichsam mit den wichtigsten Absatzmärkten und Umschlaghäfen. Die Städte Gaborone, Francistown, Maun und Kasane verfügen über ausgebaute Flughäfen.

Die botswanische Küche

Die Esskultur Botswanas orientiert sich an der südafrikanischen Küche. Im ganzen Land liegt der klare Schwerpunkt auf Fleisch-, Wild- und Fischgerichte, die aufgrund der Frische der landesüblichen Zutaten sehr schmackhaft sind. Ein traditionelles Fleischgericht ist das sogenannte Seswa oder Chotlho, das in einem dreibeinigen Eisentopf nur mit Wasser und Salz gar geköchelt wird.
Als klassische Beilagen gelten Reis und Kartoffeln. In trockenen Gebieten herrscht das "Jäger und Sammler"-Prinzip vor. Hier spielen Nüsse, Früchte, Gemüse, Honig, Insekten, Vögel sowie deren Eier die kulinarische Hauptrolle. Ein traditionelles alkoholfreies Getränk ist der Rock Shandy, der aus Sodawasser und Limettensaft und einigen Tropfen Angostura besteht. Camps und Lodges servieren je nach Preisklasse hervorragende internationale Spezialitäten, zum Teil mit südafrikanischem Einfluss. In den Städten sind auch Fast Food-Restaurants zunehmend beliebt.