Malaysia

facettenreiches Urlaubsziel

Kultureller Cocktail aus mehreren asiatischen Hochkulturen, kulinarisches Gourmetparadies, das Seinesgleichen sucht, landschaftliches Eldorado für Abenteurer und Aktive, aber auch ein Paradies für Strand-Fans und Erholungsbedürftige

Shahab Kamali
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Praktische Reiseinformationen für Ihren Malaysia-Urlaub

Beste Reisezeit/Klima

Im ganzen Land herrscht feuchtheißes Tropenklima mit Nordost- und Südwestmonsun, aber ohne deutliche jahreszeitliche Schwankungen. Die Durchschnittstemperatur beträgt 27° (Maxima: 35°, Minima: 21°) und die Luftfeuchtigkeit ist meist über 80%.Die optimale Reisezeit für die die Westküste der Peninsula Malaysia ist die Zeit von Oktober bis März und für die Ostküste die Zeit von April bis September.Wer die die Bundessstaaten Sarawak und Sabah auf der Insel Borneo besuchen möchte und eventuell plant, den Mount Kinabalu zu besteigen, sollte dies in der Zeit zwischen März und Oktober tun. Borneo wird vom Nordost- und auch vom Südost-Monsun beeinflusst, so dass ganzjährig mit tropischen Schauern zu rechnen ist.Übrigens: El Nino sorgt in Borneo zunehmend dafür, dass die Niederschlagsmenge tendenziell sinkt und die Temperaturen in langen Perioden auf 35 Grad und mehr steigen.

Zeitunterschied

MEZ plus 7 Std. (UTC plus 8 Std.)

Ein-/Ausreise

Malaysia verlangt kein Einreise-Visum. Touristen – auch Kinder - benötigen lediglich einen mindestens noch 6 Monate gültigen Reisepass. Dieser berechtigt sie zu einem Aufenthalt von max. 3 Monaten. Nur bei Einreise in den Bundesstaat Sarawak wird ein separates Visum erteilt, welches in der Regel 30 Tage gültig ist.Übrigens: Seit 2011 müssen Ausländer bei der Einreise ihre Fingerabdrücke abgeben. Entsprechende Geräte gibt es an den meisten Grenzübergängen, trotzdem kann es vorkommen, dass man ohne Fingerprint einreist.

Flugzeit

Die Flugzeit beträgt bei Direktflügen etwa 14 Stunden. Von Deutschland aus fliegt die preisgekrönte Malaysia Airlines nonstop nach Kuala Lumpur. Die Landung erfolgt gegen 6.30 Uhr morgens in Kuala Lumpur. Andere Airlines fliegen Kuala Lumpur via Bangkok, Doha oder Singapur an. Die Reisezeit verlängert sich dann deutlich und die Landung in Kuala Lumpur erfolgt oft abends, was Jetlag-sensiblen Menschen die Anpassung an die Ortszeit erleichtern kann.

Währung

Die nationale Währung ist der Malaysische Ringgit.1 Ringgit (MYR) = 100 Sen = 0,22 € (Stand 9/16. Aktuelle Kurse unter www.oanda.de).Die zwischenzeitlich an den Dollar gekoppelt die malaysische Währung seit 2005 wieder frei konvertierbar. Fremdwährung wird nicht akzeptiert. Dollar und Euro werden aber überall in lizensierten Wechselstuben zu attraktiven Konditionen umgetauscht. Malaysische Ringgit können auch überall im Land an Geldautomaten mit EC- oder Kreditkarte abgehoben werden. Auch die direkte Zahlung mit der Kreditkarte ist in der Regel kein Problem.

Sprache

Malaiisch (seit 1967 unter der Bezeichnung "Bahasa Malaysia") ist die Amtssprache des Landes. Englisch ist weit verbreitet, daneben sind chinesische und indische Sprachen gebräuchlich.

Kommunikation

Die Vorwahl für Malaysia ist +60. Mobiltelefonie ist dank der guten Infrastruktur praktisch überall möglich, wobei sich aufgrund der hohen Roaming-Gebühren eine SIM-Karte der lokalen Anbieter (Telekom Malaysia, Celcom und Maxis) empfiehlt. Abgerechnet wird pro Minute.Internetcafés sind sogar in den kleinsten Dörfern verbreitet.

Sport

Malaysier sind begeisterte Sportler. Dank des stabil warmen Klimas können die meisten Sportarten in Malaysia das ganze Jahr über betrieben werden. Zu den nationalen Sportarten gehören Fußball, Badminton, Hockey, Tennis und Squash. Weitere Favoriten sind Fußball, Radfahren, Cricket, Bowling, Rugby, Tischtennis, Softball und Formel 1. Auch Wassersport erfreut sich zunehmender Beliebtheit, das gilt insbesondere für Wasserski, Windsurfen, Schnorcheln und Tauchen. Auf den großen Flüssen des Landes ist Kanusport und das Wildwasserfahren populär. Malaysia verfügt zudem über ausgezeichnete Golfplätze, die in allen Landesteilen zu finden sind.

Medizinische Hinweise

Folgende Gesundheitsrisiken sollten ernst genommen werden:Dengue-Fieber wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s.u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen. Da es in Malaysia keine terminierten Regenzeiten gibt, ist ständig mit einem Übertragungsrisiko zu rechnen, das nach stärkeren Regenperioden regional ansteigt. Der Schutz vor tag- und nachtaktiven Mücken ist die beste und einzige Vorsorgemaßnahme.Malaria: Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria Tropica bei nicht-immunen Europäern häufiger tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.Eine Malariainfektion ist ganzjährig in einigen Landesteilen möglich. Ein mittleres Malariarisiko besteht auf Borneo: in Sabah ist das Risiko höher im Landesinneren, geringer in Kota Kinabalu und den Küstenregionen; in Sarawak ist das Risiko höher im Grenzgebiet zu Kalimantan und nimmt nach Norden hin ab. Geringes Risiko in den küstennahen Landesteilen von Sarawak (Borneo). Sehr geringes Risiko herdförmig im Landesinneren (zentral, Norden und Nordosten) von West-Malaysia (Halbinsel). Als malariafrei gelten die Küstenregionen, Städte sowie das gesamte Federal Territory um die Hauptstadt auf der malayischen Halbinsel.In Malaysia ist die Gesundheitsversorgung generell sehr gut, das staatliche Gesundheitssystem ist preiswert und zuverlässig. Fast überall sprechen die Mitarbeiter auch englisch. Apotheken sind oft als Abteilung an eine Drogerie angeschlossen und bieten eine große Auswahl an Medikamenten. Achtung: Viele angebotene Medikamente (auch pflanzlicher Herkunft) sind allerdings gefälscht, schadstoffbelastet, unbrauchbar.Allein in Kuala Lumpur gibt es mehr als ein Dutzend Krankenhäuser und Ambulanzen, die von der Deutschen Botschaft als vertrauenswürdig eingeschätzt werden.Es wird davon abgeraten, Leitungswasser zu trinken. Auch das Eis in Getränken kann mindestens zu Magenverstimmungen führen und sollte besser abgelehnt werden.

Weiterführende Informationen

  • Robert Koch Institut: www.rki.de
  • Centrum für Reisemedizin: www.crm.de
  • Auswärtiges Amt: www.auswaertiges-amt.de
  • Weltgesundheitsorganisation: www.who.int

Was Sie sonst noch beachten sollten

  • Der Islam dominiert die Gepflogenheiten des Landes und verdient Respekt. Kleidung sollte nicht zu eng oder freizügig sein.
  • Laut Reden und Schimpfen gelten als sehr unhöflich.
  • Politik ist ein sensibles Thema, das man besser nicht anspricht.
  • Niemals den Kopf von Kindern berühren.
  • Privathäuser, chinesische Tempel und Moscheen nur ohne Schuhe betreten!
  • Vor Betreten einer Moschee vorab fragen, ob Nicht-Muslimen ein Besuch gestattet ist. In vielen Moscheen ist das Tragen einer "Jubah" für Männer und eines Kopftuches für Frauen Pflicht.
  • Die linke Hand gilt als "unrein", sie wird nicht zum Essen oder Grüßen verwendet.
  • Das Handeln auf Märkten ist auf malaysischen Märkten Ehrensache. Wer hier sein Wort nicht einhält, hat mit Boykott zu rechnen.
  • Vermeiden Sie öffentliche Gesten der Zuneigung.
  • Homosexualität steht in Malaysia unter Strafe. Betroffene müssen bei Händchenhalten oder dem Austausch von Zärtlichkeiten mit Prügelstrafe rechnen.
  • In Hotels und Restaurants wird eine zehnprozentige Service Charge erhoben, daher ist Trinkgeld nicht üblich, aber man freut sich darüber.
  • Korruption ist in Malaysia keine Seltenheit. Sollte man willkürlich einer Ordnungswidrigkeit bezichtigt werden, lohnt sich die Frage an den zuständigen Officer "ob er helfen könnte". Das ist die offizielle inoffizielle Frage nach Bestechung. Denn man muss nicht zu schnell gefahren sein, um dafür angehalten und bestraft zu werden. Das Regelschmiergeld beträgt 50 RM.
  • Keine Drogen einführen, handeln oder bei sich tragen! (Schmuggler "schleusen" ihre Ware gern unbemerkt in den Rucksäcken von Touristen). Im schlimmsten Fall kann es zur Todesstrafe kommen, auch bei westlichen Ausländern.